

Manchmal enthält ein Koffer weit mehr als ein paar Kleidungsstücke. Im Koffer, den Ernst Bayerlein von seiner Mutter geerbt hat, schlummerte ein Geheimnis: Das Leben seiner Großmutter, über das jahrzehntelang geschwiegen wurde.
Ein außergewöhnliches Ausstellungsobjekt macht diese Geschichte nun erlebbar.
Verborgen im doppelten Boden eines alten Koffers entfaltet sich das Schicksal von Anna Kurz, die 1940 den NS-Krankenmorden zum Opfer fiel. Begleitet von einer einfühlsamen Audiostimme folgen die Betrachtenden der späten Spurensuche der Familie. Das sprichwörtliche Begreifen historischer Dokumente wird zu einer intimen Begegnung, die das Verdrängte behutsam ins Licht holt.
„DER KOFFER“ verbindet damit historische Forschung, biografisches Erzählen und künstlerische Vermittlung. Bewusst bleiben auch Leerstellen und offene Fragen sichtbar: Warum wurde über Anna Kurz über Generationen geschwiegen? Was bewirkt solches Schweigen in einer Familie? Und wie gehen wir heute mit diesem Wissen um?
Im September und Oktober 2026 ist der KOFFER in der Sonderausstellung Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein. Die Opfer der Aktion T4 aus Bayern im Markgrafenmuseum in Ansbach zu erleben.


Ein Projekt von
LOCI, der NS-Forschungsstelle Bezirk Mittelfranken im Rahmen von „NS-Erinnerungsorte in Bayern in einer App“ von dieKunstBauStelle e. V.
Konzept, Szenografie und künstlerische Leitung
Maria Pfeiffer / LOCI
Sprecherin, Dramaturgie und Audioproduktion
Bettina Wiehler
Text
Katrin Kasparek / Bezirk Mittelfranken und Maria Pfeiffer / LOCI
Gefördert durch
die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)
Besonderer Dank
Unser besonderer Dank gilt Ernst und Sonja Bayerlein, die ihre Familiengeschichte, ihre Recherchen und ihr Bildmaterial für dieses Projekt zur Verfügung gestellt und mit uns geteilt haben.




Habt ihr Fragen oder sucht den Kontakt zu uns? Habt ihr Interesse an einer Produktion, einer Kooperation oder unserer Arbeit im Allgemeinen?
Schreibt uns gerne eine Email an kontakt@loci-kollektiv.de

Manchmal enthält ein Koffer weit mehr als ein paar Kleidungsstücke. Im Koffer, den Ernst Bayerlein von seiner Mutter geerbt hat, schlummerte ein Geheimnis: Das Leben seiner Großmutter, über das jahrzehntelang geschwiegen wurde.
Ein außergewöhnliches Ausstellungsobjekt macht diese Geschichte nun erlebbar.
Verborgen im doppelten Boden eines alten Koffers entfaltet sich das Schicksal von Anna Kurz, die 1940 den NS-Krankenmorden zum Opfer fiel. Begleitet von einer einfühlsamen Audiostimme folgen die Betrachtenden der späten Spurensuche der Familie. Das sprichwörtliche Begreifen historischer Dokumente wird zu einer intimen Begegnung, die das Verdrängte behutsam ins Licht holt.
„DER KOFFER“ verbindet damit historische Forschung, biografisches Erzählen und künstlerische Vermittlung. Bewusst bleiben auch Leerstellen und offene Fragen sichtbar: Warum wurde über Anna Kurz über Generationen geschwiegen? Was bewirkt solches Schweigen in einer Familie? Und wie gehen wir heute mit diesem Wissen um?
Im September und Oktober 2026 ist der KOFFER in der Sonderausstellung Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein. Die Opfer der Aktion T4 aus Bayern im Markgrafenmuseum in Ansbach zu erleben.

Ein Projekt von
LOCI, der NS-Forschungsstelle Bezirk Mittelfranken im Rahmen von „NS-Erinnerungsorte in Bayern in einer App“ von dieKunstBauStelle e. V.
Konzept, Szenografie und künstlerische Leitung
Maria Pfeiffer / LOCI
Sprecherin, Dramaturgie und Audioproduktion
Bettina Wiehler
Text
Katrin Kasparek / Bezirk Mittelfranken und Maria Pfeiffer / LOCI
Gefördert durch
die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)
Besonderer Dank
Unser besonderer Dank gilt Ernst und Sonja Bayerlein, die ihre Familiengeschichte, ihre Recherchen und ihr Bildmaterial für dieses Projekt zur Verfügung gestellt und mit uns geteilt haben.




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